Arte fiori e.K | Abmahnung | Fareds

Die Kanzlei Fareds, bekannt aus dem Sektor Urheberrecht Filesharing Abmahnung, mahnt nun im Auftrag für das Unternehmen arte fiori ek Online-Shopbesitzer ab. Das Unternehmen, so wird es in der Abmahnung dargestellt, soll europaweit im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Kosmetikprodukten tätig sein. Jeder der also Kosmetikprodukte im Rahmen des Internet vertreibt und keine aktuelle Widerrufsbelehrung anzeigt, verstößt gegen das Wettbewerbsrecht und kann eventuell mit einer Abmahnung der Kanzlei Fareds im Auftrag der arte fiori ek rechnen.

Was wird abgemahnt

In der uns vorliegenden Abmahnung wird dem Gewerbetreibenden der Vorwurf gemacht, das seine Widerrufsbelehrung in seinem Onlineshop fehlerhaft sind. Damit verstößt der Online- Shopbesitzer gegen die gesetzlichen Vorgaben des Bürgerliche Gesetzbuch und gleichzeitig gegen den unlauteren Wettbewerb. Das Widerrufsrecht hat sich am 13.06.2014 geändert und dann hätten die Shopbetreiber eine neue Widerrufsbelehrung einsetzen müssen. Muster-Widerrufsbelehrung als pdf Datei.

Was wird im der Abmahnung gefordert

Im Abmahnschreiben wird nur der Vorhalt gemacht und es wird erst einmal kein Geldbetrag gefordert. Doch das sollte den Abgemahnten nicht dazu veranlassen die beigefügte geforderte Unterlassungserklärung einfach zu unterzeichnen und dann zurück zu senden.

Es sollte geprüft werden, ob man überhaupt im Wettbewerb mit dem Abmahner steht. Zudem sollte weiterhin auch der Vorwurf geprüft werden, ob die Widerrufsbelehrung tatsächlich fehlerhaft ist. Und dann sollte zu mindestens nur modifiziert auf den Fall eine Unterlassungserklärung abgegeben werden. Es sollte nicht die beigefügte Unterlassungserklärung blindlings unterzeichnet werden, auch wenn die Frist sehr kurz gehalten ist.

Denn es folgt ein zweites Schreiben mit einer Kostenberechnung. In dem zweiten Schreiben wird die Unterlassungserklärung anerkannt und es ist eine Kostenberechnung beigefügt. Es wird für die Kostenberechnung ein Gegenstandswert / Streitwert in Höhe von 10.000 EUR zugrunde gelegt. 1,3 Geschäftsgebühr zzgl. Post +Telekommunikationspauschale 20,- EUR. Also es wird eine Gesamtbetrag gefordert in Höhe von 745,40 EUR.

Streitwert zu Hoch?

Mehrere Gerichte in Deutschland legten geringe Streitwerte zugrunde.
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 29.01.2007, Az. I-20 W 6/07, Beschluss vom 05.03.2007, Az. I-20 U 149/06; Beschluss vom 19.04.2007, Az. I-20 W 13/07, Beschluss vom 16.07.2007, Az. I-20 W 83/07 und Beschluss vom 29.11.2007, Az. I-20 U 107/07.

Anders das OLG Brandenburg (6 W 183/08), das schon im Eilverfahren 4.000 Euro ansetzt. OLG Karlsruhe, 4 W 19/10, OLG Hamburg, 3 W 189/07 und OLG Celle 13 W 112/07, gehen von 5.000 Euro aus.

Das OLG Naumburg (10 W 37/07) sah im einstweiligen Verfügungsverfahren 2.500 Euro pro Fehler in der Widerrufsbelehrung als angemessen an.

Pay the Ghost | Abmahnung

Die Kanzlei Fareds mahnt im Namen des Rechteinhaber PTG Nevada das Filmwerk Pay the Ghost ab. Wie immer bei derartigen Abmahnungen wird dem Abgemahnten vorgeworfen, dass er den Titel illegal auf Filesharing-Plattformen bereit gestellt haben soll.

Worum geht es bei „Pay the Ghost“?

Mike Lawford (Nicolas Cage) ist ein guter Vater, wenn man davon absieht, dass er als Professor immer mal wieder zu spät nach Hause kommt, wenn die Arbeit ihn zu sehr gefangen nimmt. Trotzdem sind er, seine Frau Kristen (Sarah Wayne Callies) und sein Sohn Charlie (Jack Fulton) im Großen und Ganzen eine glückliche Familie. Das ändert sich allerdings, als Mike mit seinem Sohn an einer Halloween-Parade teilnimmt. Gerade noch bittet Charlie seinen Vater im Trubel der Kostümierten darum, einen Geist zu bezahlen, da ist er plötzlich verschwunden. Dabei hat Mike sich nur für einen winzigen Augenblick umgedreht.

Sind Abmahnungen immer berechtigt?

835 EUR soll der Abgemahnte berappen und dazu eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben. Die Fristen sind wie üblich kurz gehalten. Doch dadurch sollte sich der Abgemahnte sich nicht beirren lassen, denn wenn er selber die Rechtsverletzung nicht begangenen hat und seine Pflichten nachgekommen ist, muss er weder die geforderte Summe zahlen noch eine Unterlassungserklärung abgeben.

Täterschaftsvermutung nicht immer begründet

Wird über einen Internetanschluss eine Rechtsverletzung begangen, ist eine tatsächliche Vermutung für eine Täterschaft des Anschlussinhabers nicht begründet, wenn zum Zeitpunkt der Rechtsverletzung (auch) andere Personen diesen Anschluss benutzen konnten. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Internetanschluss zum Zeitpunkt der Rechtsverletzung nicht hinreichend gesichert war oder bewusst anderen Personen zur Nutzung überlassen wurde (Anschluss an BGH, Urteil vom 12. Mai 2010 – I ZR 121/08, BGHZ 185, 330 – Sommer unseres Lebens; Urteil vom 15. November 2012 I ZR 74/12, GRUR 2013, 511 = WRP 2013, 799 – Morpheus).

Der Inhaber eines Internetanschlusses haftet grundsätzlich nicht als Störer auf Unterlassung, wenn volljährige Familienangehörige den ihnen zur Nutzung überlassenen Anschluss für Rechtsverletzungen missbrauchen. Erst wenn der Anschlussinhaber konkrete Anhaltspunkte für einen solchen Missbrauch hat, muss er die zur Verhinderung von Rechtsverletzungen erforderlichen Maßnahmen ergreifen. BGH, Urteil v. 08.01.2014, Az. I ZR 169/12

Abmahnung | Fareds | Sector 4 – Der gefährlichste Ort der Welt

FAREDS Rechtsanwälte versendet aktuell Abmahnungen für den Film „Sector 4 – Der gefährlichste Ort der Welt“. Anlass für die uns vorliegenden Abmahnung ist das Verbreiten der Filmdatei im Internet – auch Filesharing genannt.

FAREDS mahnt im Auftrag der Savoy Film GmbH ab

Die Hamburger Kanzlei FAREDS hat ein Abmahnschreiben für den Film „Sector 4 – Der gefährlichste Ort der Welt“ formuliert und an ein Mitglied unseres Vereins versandt. Der Rechteinhaber, die Savoy Film GmbH, hat FAREDS beauftragt, um urheberrechtliche Ansprüche gegenüber dem Abgemahnten durchsetzen. Laut der Abmahnung wurde die Filmdatei in „erheblichem Umfang“ im Internet zum Download angeboten. Ein solches Angebot durch Filesharing vermindert laut dem Schreiben von FAREDS die Lizenzeinnahmen des Titels.
„Sector 4 – Der gefährlichste Ort der Welt“ ist ein US-Film aus dem Jahr 2014; der französische Hauptdarsteller Olivier Gruner spielt Nash Olsen, der als „Ein-Mann-Armee“ in einer riskanten Mission unterwegs ist. Der Filme ist dem Action-Genre zuzuordnen und wird – wie viele Filme dieser Machart – hoch in den Tauschbörsen des Internets gehandelt.

735 EUR für „Sector 4 – Der gefährlichste Ort der Welt“

In dem Abmahnschreiben von FAREDS wird darauf hingewiesen, dass der Filesharing-Vorgang – der Verstoß gegen das Urheberrecht – durch ein vom Mandanten beauftragtes Softwareunternehmen dokumentiert werden kann. Neben der festgestellten IP-Adresse ist der genaue Zeitpunkt des Teilens bestimmt worden. „Sector 4 – Der gefährlichste Ort der Welt“ wurde demnach als Torrent-Datei hochgeladen, um von einer unbestimmten Anzahl anonymer Internetnutzer zeitgleich heruntergeladen zu werden. So kann das Prinzip des Filesharings funktionieren; in diesem Fall zog die Urheberrechtsverletzung die Abmahnung von FAREDS durch Savoy Film GmbH nach sich.

FAREDS fordert in der Abmahnung 735 EUR. Diese Ansprüche setzen sich zusammen aus Schadensersatz und pauschalen Ermittlungskosten. Der Streitwert hingegen liegt bei 1000 EUR.
Neben dem Betrag wird zusätzlich eine unterschriebene strafbewehrte Unterlassungserklärung verlangt, dazu soll die entsprechende Filmdatei „Sector 4 – Der gefährlichste Ort der Welt“ unverzüglich von dem Rechner entfernt werden.

Info-Telefon: 0201 – 176 790

Abmahnung | 2 Guns | Fareds

Die Hamburger Kanzlei Fareds verschickt auch im Jahr 2015 Abmahnungen für die Buddy-Komödie „2 Guns“. Der Essener Verein Verbraucherdienst e.V. hat zurzeit eine Abmahnung für diese Komödie vorliegen, die am 26.05.2015 von den Rechtsanwälten der Kanzlei Fareds formuliert wurde. Bereits am 28.01.2014 informierte Verbraucherdienst e.V. ausführlich über eine Abmahnung von Fareds für denselben Spielfilm „2 Guns“.

„2 Guns“ wird fast zwei Jahre nach seiner Premiere von Fareds abgemahnt

Obwohl der Film mit den Hollywoodstars Mark Wahlberg und Denzel Washington am 26.09. 2013 in den deutschen Kinos seine Premiere feierte wird dieser noch im Jahr 2015 – fast zwei Jahre später – von der Kanzlei Fareds angemahnt. Das ist recht verwunderlich, tendenziell werden nur ganz aktuelle Kinostreifen von diversen Kanzleien abgemahnt. Die Mediendateien mit dem  Film „2 Guns“ sind also noch in verschiedenen Tauschbörsen-Kreisen beliebt.

„2 Guns“ von der Rechteinhaberin für Filesharing im Internet nicht freigegeben

Die unangenehme Folge ist dann meist eine „unschöne“ Abmahnung von der Kanzlei Fareds, denn dieser Kinofilm ist urheberrechtlich geschützt. Der Kinofilm darf demnach nicht von unbekannten Dritten im Internet via Tauschbörsen-Software (zum Beispiel Vuze 5.0.0.0 oder BitTorrent) hoch- und herunter geladen werden. Denn beim sogenannten Filesharing des Films „2 Guns“ entsteht dann eine rechtwidrige Vervielfältigung im weltweiten Internet, die von der Rechteinhaberin aus Kalifornien nicht autorisiert ist.

Ausschließliche Nutzungs- und Verwertungsrechte

In der Abmahnung wird ebenfalls erwähnt, dass die Two Guns Limited LLC aus Los Angeles (USA) die Kanzlei Fareds wegen der Verfolgung der Urheberrechte an dem Film 2 Guns beauftragt habe. Denn das US-amerikanische Unternehmen sei „eine international operierende Filmvertriebsfirma, welche Lizenzen für bekannte Filmproduktionen erwirbt und diese Filme auch weltweit vertreibt. Sie verfügt als Lizenznehmerin des Titels „2 Guns“ über die ausschließlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte …“

823,80 Euro für „2 Guns“

Deshalb fordert die US-amerikanische Rechteinhaberin von dem Abgemahnten einen außergerichtlichen Pauschalbetrag über 823,80 Euro für die „Schwarzer-Bulle-weißer-Bulle“-Actionkomödie  „2 Guns“. Dieser Geldbetrag soll mit der beigelegten Zahlungserklärung an die Hamburger Kanzlei Fareds fristgerecht gesandt werden. Ebenso wird eine strafbewehrte Unterlassungserklärung für die actionreiche und kurzweilige Komödie verlangt, die schon am 28.01.2014 in Deutschland als DVD und Blu-ray im Einzelhandel erschienen ist.

 

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Abmahnung | The Voices | Fareds

Haben Sie Abmahnung von der Kanzlei Fareds für die Schwarze Komödie „The Voices“ in Ihrem Briefkasten gefunden? Im Augenblick lässt die Elite Film AG aus der Schweiz die blutige Komödie „The Voices“ abmahnen. Der Film um einen an Wahnvorstellungen leidenden Serienmörder, der aber eigentlich unschuldig ist, fand seinen Weg in die Tauschbörsen.

Abmahnung von Fareds für die Schwarze Komödie „The Voices“

Verbraucherdienst e.V. liegt ein Abmahnschreiben vor, das am 29.05.2015 erstellt wurde. Das abgemahnte Mitglied soll den rechtlich geschützten Spielfilm mit der Tauschbörsen-Software MedaGet2 2.01.3206 illegal aus dem Internet hoch bzw. herunter geladen haben und Dritten weltweit widerrechtlich zum Download angeboten haben, in einfachen Worten: Filesharing.  Wegen der Urheberrechtsverletzung verlangt die Kanzlei Fareds von dem Abgemahnten eine strafbewehrte Unterlassungserklärung sowie die Begleichung eines außergerichtlichen Pauschalbetrags 980 Euro.

Pauschalbetrag, Unterlassungserklärung und Zahlungserklärung für „The Voices“

Die Kanzlei Fareds fordert in dem vorliegenden Anwaltsschreiben für den Spielfilm „The Voices“ „bis spätestens 08.06.2015 eine strafbewehrte Unterlassungserklärung rechtsverbindlich unterzeichnet anzugeben sowie die betreffende Datei unverzüglich von dem zum Download freigegebenen Ordner Ihres Rechners zu entfernen und / oder Ihren Internetanschluss ordnungsgemäß zu sichern“. Ebenso soll der abgemahnte Filesharer einen außergerichtlichen Abgeltungsbetrag über 980 Euro an die Kanzlei senden. Der hohe Geldbetrag soll der angemahnte Filesharer auf ein Fremdgeldkonto der Hamburger Sparkasse, das für den Mandanten Elite Film GmbH geführt wird, überwiesen werden. Eine vorgefertigte Zahlungserklärung liegt der Filesharing – Abmahnung für „The Voices“ ebenso bei. Diese soll von dem Abgemahnten an die Kanzlei Fareds (Jungfernstieg 40 / Hamburg) verschickt werden.

Mehr Informationen zu den Themen Urheberrecht, Filesharing und Abmahnung:

Footer für Abmahnung News | Verbraucherdienst e.V.

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